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Patientenschulung: Anmeldung Ihres Patienten
Wenn Sie der Auffassung sind, dass einer Ihrer Patienten für das Gerinnungs-Selbstmanagement in Frage kommt, dann können Sie ihn auf eine Schulung aufmerksam machen. Ambulante Schulungen werden bundesweit in verschiedenen regionalen Schulungszentren angeboten.
Der schulende Arzt braucht vor Schulungsbeginn von Ihnen folgende Informationen:
- Die Indikation zur oralen Antikoagulation
- Begleiterkrankungen
- Risikofaktoren (z.B. Ulcusanamnese oder arterielle Hypertonie)
- Empfehlung für den individuellen therapeutischen Bereich - möglichst als INR-Wert
Vor der Schulung führt der Schulungsarzt ein Erstgespräch mit Ihrem Patienten. In diesem Gespräch werden die Gründe für die Schulung nachvollzogen und die Eignung des Patienten aus Sicht des Schulungszentrums beurteilt. Als behandelnder Arzt entscheiden Sie gemeinsam mit dem Schulungsexperten, ob Ihr Patient an einer Schulung teilnehmen kann. Nach erfolgreicher Schulung darf Ihrem Patienten ein Messgerät verordnet werden.
Wendet sich ein Patient aus eigenem Interesse an ein Schulungszentrum - beispielsweise über die Krankenkasse oder eine Patientenorganisation -, sollte das Schulungszentrum Kontakt mit Ihnen aufnehmen, um gemeinsam über die Eignung des Patienten zu entscheiden. Die Weiterbetreuung übernehmen in jedem Fall Sie als behandelnder Arzt. Bei der Begleitung des Selbstmanagements sollte regelmäßig die Dokumentation der Messwerte im Patientenausweis überprüft und besprochen werden. In der Anfangsphase empfiehlt es sich, die eingetragenen Messwerte monatlich zu überprüfen.
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