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Patientenschulung: Schulungsinhalte
Die Arbeitsgemeinschaft "Selbstkontrolle der Antikoagulation e.V." (ASA) hat Leitlinien erarbeitet, die die notwendigen Inhalte einer Patientenschulung beschreiben.
Wichtige Aspekte sind die folgenden:
- Einführung in die Theorie der Blutgerinnung und -stillung
- Indikation für die notwendige Antikoagulation beim jeweiligen Patienten
- Erklären des individuellen therapeutischen Bereiches
- Erklären der Ergebniseinheiten INR und % Quick
Die strukturierte Patienten-Schulung umfasst drei Doppelstunden und findet meist an zwei bis drei getrennten Terminen statt. Die wichtigen Kernbereiche der Schulung, wie zum Beispiel die Dosisfindung des oralen Antikoagulanzes, das Erkennen von Über- oder Unterdosierungen oder das Verhalten bei Komplikationen, werden von einem Schulungsarzt vermittelt. Die Übungen am Gerät und das korrekte Eintragen der Messwerte in den Patienten- Ausweis können von einer ausgebildeten Arzthelferin betreut werden.
Der Schulungsarzt prüft, inwieweit die Inhalte vermittelt werden konnten und ob die Patienten in der Lage sind, die Verantwortung für das Selbstmanagement zu übernehmen. Erst dann wird das Schulungszertifikat erteilt. Ihre Patienten werden nach der Schulung wieder von Ihnen betreut. Sie begleiten verantwortlich den Therapieverlauf und sichern somit den gemeinsamen Behandlungserfolg.
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